Rückblick auf den Pflegeinsatz im Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch

Auch wenn wir die Zahlen vom vergangenen Jahr nicht erreicht haben: Gefühlt… waren die heutigen 25 Helfer rekordverdächtig. Meine Güte, was wurde da gearbeitet! Problemzonen wurden mit den Frischneidern bearbeitet, der Schmetterlingskorridor nachgearbeitet, die Ränder zurück gepflegt, Bäume gefällt (der Orkan hatte hier ganz schön Bruch erzeugt) – darunter auch die längst überfällige Pappel am Weg, die prompt wie erwartet einen faulenden Kern hatte.

Ein allerherzlichstes Dankeschön an die überwiegend jungen Helfer. Es ist eine riesige Freude Euch so engagiert zu sehen! Selbstverständlich waren auch „wir Alten“ mit von der Partie. Es ist immer wie nach Hause kommen: Jeden Busch, jeden Baum, jede Eigenart ist über die Jahre so vertraut geworden. Und doch so ungewohnt. Denn Du liebe Güte… schaut Euch mal diese Veränderung an:

Das war die sogenannte Kleinfläche ganz am Anfang: Praktisch ein winziges Reststück im Wald. Vor lauter Wald eigentlich fast nicht mehr zu erkennen!

Und so sieht das heute aus:

Die muss jetzt umbenannt werden in „Aus Klein- wird Großfläche“!

Und die Veränderungen auf der Großfläche? Wieder wurde sie ein Stückchen größer und… die Problempappel vorne ist wie beschrieben Geschichte. Ergibt: Vorfreude auf die nächste Beweidungssaison.

Zur Erinnerung: Wir würden die Fläche aufgrund der riesigen Distanz zu unserem Wohnort gerne abgeben. Um so erfreulicher ist die Vergrößerung der Flächen. Denn gerade die Kleinflächen leiden besonders darunter, dass sie keiner mehr beweiden lassen will. Zu viel Arbeitsaufwand. Wir sind zuversichtlich diese Flächen dauerhaft erhalten zu können, bis sich auch hier die nächste Generation sich den Hut aufsetzt.

Wir planen dazu gemeinsam mit der Biologischen Schutzgemeinschaft einen Vortrag: Getragen von Bildern und Anekdoten, Wissenswertem und Geschichten über diese beiden Flächen. Ein Abend, so unterhaltsam wie die Beweidungssaison in diesem Gebiet 😉

Füer den NABU Altkreis Münden

Sabine Zwolinski

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Pflegeeinsatz am 15.2.2020 im Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch

Am 15.2.2020 treffen wir uns auf 2 orchideenreichen Magerrasen im Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch gemeinsam mit der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen zum Pflegeeinsatz. Ab 10 Uhr geht es los. Wo?! Von der B3 aus kommend abbiegen Richtung Ossenfeld (zwischen Dransfeld und Göttingen gelegen). Der ehemalige Bahndamm ist als bewaldete Struktur zu erkennen. Direkt nach dem Bahndamm rechts abbiegen und an der nächsten Feldwegkreuzung parken.

Mitzubringen ist: Gute Laune, festes Schuhwerk (Hanglage), sowie der Witterung angepasste Kleidung. Astscheren ect. bringen wir mit. Für Verpflegung ist gesorgt!

Die Flächen werden im Sommer beweidet. Es gilt indes den Rand zurück zu pflegen als auch nach öglichkeit die Flächen weter frei zu stellen.

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Aktion Teich in Ossenfeld

Der Teich in Ossenfeld ist nicht nur dekorativer Teil des beliebten Grill- und Kinderspielplatzes, sondern auch ein Biotop, in dem jedes Jahr die Amphibien der Umgebung ablaichen. Häufige Gäste sind Erdkröten, Laubfrösche und Molche. Aber auch sehr viele unterschiedliche Libellen sind hier zuhause. Vom Bewuchs her ist er eher durchschnittlich, botanische Schätze sind bisher nicht gesichtet.

Eine Menge Biomasse hat sich im Laufe der Zeit gebildet und droht den Teich zu ersticken, eine Gefahr die durch den niedrigen Wasserstand noch verstärkt wurde.

Dem Aufruf zur Rettung des Teiches sind dann immerhin sieben Helfer gefolgt, teils vom NABU und eben auch vom Verschönerungsverein Ossenfeld, in gleicher Verteilung (Einer gehörte beiden an, der Fotograf).

Es war ein prima Team, dass mächtig zugelangt hatte und innert 3 Stunden einen riesen Berg Biomasse – ca. 70 Schubkarren – aus dem Teich holte. Vieles davon war unter dem Wasserspiegel verborgen, z.B. Algen und Pflanzenreste. Bis in den Teich hinein ragte der Tannenwedel und auch etwas Fieberklee. Mächtige Wurzeln mussten gezogen werden, einige davon Mannsarm dick.

Drei Helfer standen mit Wathosen im Wasser, einer direkt am Ufer und drei sorgten für das Beladen der Schubkarren und den Abtransport. Es war ein Arbeiten Hand in Hand.



Der Erfolg konnte sich sehen lassen, der Teich ist nun für’s Erste wieder zu einem großen Teil frei, wobei die Uferbereiche erhalten blieben, um den Amphibien und auch dem Entennachwuchs Deckung zu geben.

[vorher, bei einem höheren Wasserstand und nachher]
Nächstes Jahr werden wir zu änlicher Zeit in einer weiteren Aktion auch den Rest noch bearbeiten und auch der Zufluss bedarf noch einer Sanierung, damit der Teich wieder genügend Wasser bekommt.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer, es war ein Vergnügen und prima Teamwork.

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Aktion Teich am 26.10.2019

Der Teich in Ossenfeld benötig unsere Hilfe. Eine Menge Biomasse hat sich im Laufe der Zeit gebildet und droht den Teich zu ersticken, was durch den niedrigen Wasserstand noch verstärkt wird.
Zusammen mit Helfern des Verschönerungsvereins in Ossenfeld wollen wir den Teich nun „entrümpeln“ und Algen und auch überbordende Pflanzen dem Teich entnehmen. Es wird eine nasse Arbeit, bei der wir vor Allem Helfer am Ufer benötigen, welche die Pflanzen in Empfang nehmen von denen, die mit Wathosen und langen Gummihandschuhen im Teich die Algen und Pfanzen an das Ufer bringen. Im Wasser haben wir ausreichend Helfer (hoffe ich), am Ufer weniger. Es gilt die „Biomasse“ per Schubkarre abzufahren und an unbedenklicher Stelle abzuladen und zu verteilen, damit sie zügig vermodern kann ohne zu stören.
Der Teich ist DER Amphibien Leichplatz im Umkreis von Ossenfeld und ist auch aus diesem Grund wichtig für uns.

Wer mag helfen?
Samstag am 26.Okt. um 10Uhr geht es los. Niemand muss bis zum Schluss oder von Anfang an dabei sein, jeder hilft wie er kann.
Als Werkzeug bringt bitte eine Mistgabel und/oder eine Harke mit. Gummihandschuhe und wasserfeste Kleidung sind ebenfalls nützlich.
Wir freuen uns auf Euch.

Hier sah der Teich noch recht passabel aus…
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Aktion Schwalbenfreundliches Haus

Schwalbenfreunde in Bühren

Auf unserem NABU Stand auf dem Bauernmarkt in Hann. Münden schprach uns eine Familie an und berichtete von den vielen Schwalben an und um ihr Haus herum, die dort am Haus ihre Nester gebaut haben und auch in der Umgebung reichlich Nahrung finden. Es sind sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben, die dort ein gutes und sicheres Zuhause vorfinden.

Uns, vom NABU Altkreis Münden e.V., war dies natürlich eine großes Lob und eine Schwalbenplakette mit Urkunde wert.

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Mittendrin – beim Bauernmarkt in Hann. Münden

Reges Interesse herrschte am Stand mit Info-Materialien des NABU Altkreis Münden während des Hann. Mündener Bauernmarktes.
Foto: B. Waldmann
Betreuten den NABU-Stand bei schönstem Bauernmarkt-Wetter (v.l.): Helene Ketteritzsch, Britta Waldmann, Lena Schumacher, Robert Schumacher und Stefan Schäfer.
Foto: Sabine Zwolinski
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fridays for future, students for future

…und wir sind auch dabei. Unser Beiratsmitglied Magdalena Schumacher ist in diesem Themenbereich aktiv – wenn auch nicht vor Ort, sondern in Hannover, wohin sie studienbedingt verzogen ist. Wir wünschen viel Erfolg!!!

Lena links neben der Fahnenträgerin

 

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