Rückblick auf die Grünspecht-Exkursion am 23.3.2014

6 Interessierte trafen sich vergangenen Sonntag bereits um 8 Uhr morgens um dem Vogel des Jahres, dem Grünspecht, auf die Spur zu kommen.

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Stefan Schäfer führte die Teilnehmer in bekannt kurzweiliger Art zur Försteraue und beleuchtete dabei sowohl historische, als auch ökologische Hintergründe von Bonaforth und den Spechten. Hätte Sie beispielsweise gewusst warum die Försteraue ihren Namen bekam und warum ein Specht keine Kopfschmerzen bekommt? Auf jeden Fall erschloss sich jedem, warum ein Grauspecht, die Zwillingsart des Grünspechtes, gut getarnt ist. Da muss man ja schon zweimal hinsehen, um ihn  hier zu entdecken 😉

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Vorbei an selten gewordener Kleintierhaltung in Form von Schafen und Schweinen erklommen wir schließlich den Deponieberg der ehemaligen Cellulosefabrik. Und ganz oben…. hörten wir schließlich den Grauspecht, der laut Stefan Schäfer in unserer Gegend häufiger sein soll als der Grünspecht. Ebenso hatten wir von da oben einen excellenten Blick auf die Reiherkolonie an der Fulda.

Es hat sich also wieder einmal gelohnt am frühen Sonntag Morgen die Wanderschuhe anzuziehen und mit Stefan Schäfer in die Natur hinaus zu gehen.

Weitere Termine des NABU Altkreis Münden e.V. finden sie oben auf dem Blog unter „Termine“

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Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, 2. Vorsitzende NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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Eine Antwort zu Rückblick auf die Grünspecht-Exkursion am 23.3.2014

  1. nabuschaefer schreibt:

    Der Spaziergang schafft vor allem einen Spannungsbogen: Nördlich von Bonaforth haben wir es mit einer großflächigen und mit erheblichen Aufwand sanierten Industriemülldeponie zu tun. Es war ein erheblicher öffentlicher finanzieller Aufwand in den 1990er Jahren notwendig, die tickende Zeitbombe der Aschendeponie mit Abfällen der Zellstoffherstellung zu entschärfen. Wenn ich dort heute spazieren gehe, stelle ich fest, wie schnell die Jahre des Vergessens ins Land gehen.
    Viele Grüße
    Stefan Schäfer

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