Wie geht es weiter im NSG?!

Zu unserer Arbeit im NSG (Naturschutzgebiet) gehört auch die enge Absprache mit dem Experten Reinhard Urner von der BSG (Biologische Schutzgemeinschaft Göttingen). Aktionismus können viele. Gut meinen, heißt auch nicht automatisch Gutes tun. Und so holen wir uns immer wieder Rat um naturschutzfachlich korrekt den Magerrasen auf dem alten Bahndamm bei Ossenfeld zu pflegen.

Diesjähriger Stand: Die Minimalanforderung ist geschafft. Der erste Weidegang ist durch. Wie immer sind einige Sachen sehr gut und andere weniger schön gelaufen. Wir waren zu spät für die Kletten. Der Pappel/Kiefern/Fichtenaufwuchs, der die letzten Jahre auf der größeren Fläche noch bedrohlich aussah, ist erfolgreich nieder gekämpft worden. Neue Ausschläge gibt es erwartungsgemäß in den Bereichen, die letzten Winter erst freigelegt wurden. Auf der Kleinfläche ist der Pappelaufwuchs noch ungebremst. Dort wird der zweite Weidedurchgang nach dem 23.8.205 beginnen. Von dort ziehe ich wieder in einzelne Teilbereiche mit den „Elite-Schafen“.

Abgesprochen wurden ferner schon die Pflegemaßnahmen des Winterhalbjahrs. Die Kleinfläche soll noch einmal erweitert werden, ansonsten ist die Pflege der größeren Fläche, die ihre maximale Ausdehnung nun fast gefunden hat, im Vordergrund.

Fazit: Es gibt viel zu tun, packen wir es an 😉 Aber man darf auch mal höchst zufrieden mit dem Experten im Schmetterlingskorridor stehen und wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

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Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, 2. Vorsitzende NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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