Zeit für den Hausputz

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Vor Überraschungen bei der Nistkastensäuberung ist man nie gefeit. Es empfiehlt sich daher, bei den zu kontrollierenden Nistkasten kurz anzuklopfen, damit der mögliche Hauseigentümer – etwa eine Hasel- oder Waldmaus – gewarnt ist und seine Behausung verlassen kann. Man erspart sich dadurch so manchen unliebsamen Schrecken.

Der Spätsommer ist für die Nistkastenreinigung die ideale Zeit, weil die Kästen jetzt noch weitgehend frei von Nachmietern sind. Sobald der Herbst kommt, richten sich nämlich viele Kleintiere, darunter nützliche und bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Vogelkästen ein. Dazu zählen Ohrwürmer, Florfliegen, Wespen- uns Hummelköniginnen und Säugetiere wie verschiedene Mäusearten und Fledermäuse. Zudem übernachte einige Vogelarten wie etwa Meisen in kalten Winternächten gerne in den Nistkästen.

Wer es im Spätsommer nicht mehr ganz schafft, kann seine Nistkästen auch erst zum Winterende reinigen – also unmittelbar vor der Brutzeit. Es ist dann allerdings nicht ganz einfach, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, da einige Vögel sehr früh mit dem Brutgeschäft anfangen und gleichzeitig die Gefahr besteht, Winterschläfer über Gebühr zu stören.

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Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, 2. Vorsitzende NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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