Und was wäre meine Frage gewesen?!

Am 8.11.2017 fand in Northeim eine Podiumsdiskussion zum Thema Wolf statt. Schade nur, dass da sehr eingeschränkt diskutiert werden durfte. Und so durften beispielsweise von der CDU Herr von Garmissen und ein Politiker der AFD Fragen stellen – ich leider nicht.

Das ist eigentlich sehr schade, denn nach blutigen Bildern – darunter ein Riss aus dem Solling – und der – korrekten – Nachricht, dass zwei Wölfe im Solling seien, drehte sich die Diskussion vor allem um Wolfshybriden und Problemwölfe.

Nicht aber um „unsere“ Wölfe.

Provokante Sätze legten nahe, dass nur der Stadtbewohner im dritten Stock für den Wolf sei und man Kinder keinesfalls mehr alleine zur Bushaltestelle lassen kann.

Das von Lokalpolitischer Seite so stehen zu lassen… wenn man sich da mal nicht einen Bärendienst erwiesen hat.

Während ich also morgens vorm Dienst mausbeinallein, teilweise noch in der Dunkelheit oder Dämmerung die Tierkontrolle ausführe (jaha, wir sind nämlich die Tierhalter in DEM Tal. Das wäre vielleicht ein etwas interessanterer Kommentar gewesen als Parolen zum Baurecht von Zäunen) und dabei – Entschuldigung – den eiskalten Schauer des Grauens nie verspürt habe, muss „der städtische Northeimer an sich“ (so es den denn mal überhaupt so pauschal gibt) nach dieser Veranstaltung völlig verängstigt seine Wochenendunternehmungen in die Städte verlagern, wobei der Wolf ja in wenigen Jahren auch auf dem Alexanderplatz in Berlin rumstreunen soll.

Entschuldigung, aber bei solch plakativen Sprüchen sollte es so manchem eigentlich dämmern, dass das Jägerlatein ist. So wie gerade erst ein Jäger vor Ort von 80 getöteten Mufflons allein in diesem Jahr sprach. In seinem Revier wohlgemerkt. Kann sich jeder ausrechnen, wie oft dem seine Büchse geknallt hat, ohne dass dabei auch nur Wildschweine und Rehe berücksichtigt wären.

Wenn man aber bei der Diskussion diejenigen nicht mehr dran nimmt, die die Infos zu den beiden hiesigen Wölfen aus erster Hand haben… ja was dann?

Bleiben sie nun weg, unsere Touristen? Also jene, die der Stadtrat Uslar beschrieben hat, als picknickende Familien in den schönen Solling-Wiesentälern?

Ich bin ja jeden Tag da draußen in den Wiesentälern. Ja, ich sah schon mehrfach Wolfsspuren. Was ich indes nie sah, waren picknickende Menschen. Was übrigens gut so ist, denn das fatale wäre beim Wolf – und das kam mir eben viel zu kurz – wenn die beiden vorhandenen Exemplare auf den Menschen konditioniert werden. Das würde zum Beispiel passieren, wenn die Picknicker ihren Müll mit Essensresten liegen ließen. Jene dann mögliche Konditionierung wäre dann das Ende der beiden. Bislang waren sie zwar im Sommer ausgesprochen ausdauernd um unsere Zäunung einer Weide unterwegs – sie haben sich aber an die Spielregeln gehalten. Was Herr Rehse vom Landeschafzuchtverband gestern beinahe ad absurdum geführt hätte. In seinem vehementen Auftreten gegen den Wolf und die Forderung nach wolfsfreien Gegenden (der Stadtrat Uslar könnte ihm eine Ehrenmedallie verleihen), verpasste er den Satz, den sein Vorstandskollege neulich bei den Weidetierhaltern des LPV´s Göttingen zu Recht geäußert hat: All das Schimpfen wird nicht helfen, es hilft nur vorbeugen.

Das Umsetzen dieses Satzes hat uns, aber auch den beiden hiesigen Wölfen zumindest vorerst den Allerwertesten gerettet. Ganz offensichtlich haben die beiden mehrfach die Nase am Stromzaun gehabt, was keine angenehme Erfahrung gewesen sei dürfte. Das unruhige topographische Gelände war gewissenhaft mit unzähligen Weidepfählen zusätzlich zum höheren Netz gespickt. Und darüber wehte in diesem Tal noch Litze.

Besser vorbeugen als das Nachsehen haben. Wir kommen auch nicht immer dazu die Vollausstattung des Zauns zu erstellen. Immer aber haben wir das höhere Netz und immer sind Bodensenken oder durchhängende Elemente mit Weidepfählen abgefangen. Und immer hängt in den Tälern ein – gut gesichertes – schlagstarkes Gerät am Zaun.

Das ist sicher kein 100%er Schutz vor Weideübergriffen. Aber es hilft bei Wölfen, die aus unauffälligen Rudeln kommen eben doch gegen die gefürchtete Konditionierung.

Und das… ist das eigentlich bizarre: Während unsere beiden also seit Monaten hier sind, so wie der Kollege Luchs ja auch vor Ort ist, blieben die Horrormeldungen aus. Wir fanden einen Kothaufen – aber kein rotes Käppchen drin. Das wurde mitnichten irgendwie erwähnt.

Das Blödeste, was uns Tierhaltern passieren könnte, wäre ein nervöser Flintenbesitzer „der drauf hält“. Ja, darüber kann man diskutieren, ob die beiden Wölfe dann abwandern würden oder nicht. Würden sie abwandern, käme indes ganz sicher was nach. Und WAS da nach kommt… davon wüssten wir nicht, ob sie aus einem auffälligen Rudel stammen, oder ob wir noch einmal nicht auf den Menschen konditionierte Wölfe bekommen.

Also… bevor man Parolen schwingt, sollte man erst einmal die Konsequenzen zu Ende denken. Und als Zuhörer sollte man eben auch kritisch nachfragen: Wem würden solche Schüsse nutzen? Mir als Weidetierhalterin direkt vor Ort nicht. Dem Solling-Touristen auch nicht. Der kommt nämlich wegen der wilden Natur hier und nicht wegen Rasenmäherkurz-gehaltenem Kurparkrasen. Einem Jäger vielleicht?

Enttäuscht hat mich als Zuhörerin vor allem Herr Rehse, der sich vielleicht besser über die örtlichen Biotope informiert hätte. Wir sind übrigens selber Mitglied im LSV. Und sind somit solche von ihm beschworenen Schafhalter von seltenen, bzw. vom Aussterben bedrohten Schafrassen. Von ihm vertreten fühlte ich mich indes nicht.

Enttäuscht bin ich aber vor allem davon, dass wir immer noch keine Förderkulisse in Südniedersachsen haben. Was auch daran liegt, dass wir persönlich keine Lust mehr haben Spuren ect. zu melden. Zwischen weltfremden Empfehlungen wie „zäunen Sie nicht so dicht an den Wald“ (wir zäunen mitten drin) und der Konsequenz, dass Spuren ja immer nur auf einen „Durchzügler“ geschoben werden, wartet man wohl von Seiten der Wolfsberater geduldig auf den ersten Nutztierriss. Uns fehlt noch ein schlagstarkes Gerät. Das dürfen wir dann auch wieder aus eigener Tasche bezahlen. Dafür können die beiden Wölfe herzlich wenig. Das ist verfehlte Politik. Aber darauf hinzuweisen… das verkneift sich ein Politiker egal welcher Partei.

Quintessenz: Besuchen Sie den Solling! Wandern Sie in unseren herrlichen, lichtdurchfluteten Tälern und kehren Sie in unserer örtlichen Gastronomie ein. Wild aus heimischen Bestand oder der Verzehr von Weidefleisch der Region… lassen Sie sich durch ein paar Politiker nicht Ihren Ausflug vermiesen. Wenn Sie beim wandern urplötzlich vor Schafen mit Hörnern stehen… dann sind sie übrigens unweit der Sichtungen jener beiden Wölfe. Mittendrin im Solling anstatt nur bei einer Podiumsdiskussion dabei.

Sabine Zwolinski, 2. Vorsitzende NABU Altkreis Münden

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized

Sägescheinkurs – oder „two in one“

 

Der NABU Dassel-Einbeck ließ diesen Herbst einen Sägescheinkurs durchführen.

 

Nur… wo führt man so einen Kurs durch? Ja klar, die Theorie ist im örtlichen Lokal zu vermitteln. Aber wo dürfen oder sollen reihenweise Bäume kippen?!

Hier kommen wir zu „two in one“ 😉

Der NABU Altkreis Münden ist zwar eine sehr kleine Ortsgruppe, betreut aber ein einmaliges Pflegegebiet in einem Naturschutzgebiet. Ein orchideenreiches Magerrasenrelikt, das seit wenigen Jahren konsequent gepflegt und beweidet wird. Dort standen diverse „Problembäume“, deren Neigung den Freiwilligen Sorgen bereitet haben.

Die Firma Keune aus Northeim erklärte sich bereit diesen Spagat der Veranstaltungsorte durchzuführen. Bester Stimmung machten sich die Teilnehmer am 21.10.2017 unter der fachkundigen Leitung zwei Ausbilder daran die praktischen Ausbildungsbestandteile zu üben um schlussendlich auch die jeweiligen Bäume eigenständig zu fällen. In der Mittagspause konnte die Gruppe in Ossenfed zwar eng gedrängt, aber mit warmer Mahlzeit versorgt in einer Küche plaudern.

Der NABU Altkreis Münden und der NABU Dassel-Einbeck sagen ein herzliches Dankeschön an alle tatkräftigen Teilnehmer, an die Firma Keune für ihren gelungenen Ausbildungslehrgang sowie an die Untere Naturschutzbehörde Göttingen, die uns die Erlaubnis durch Durchführung erteilt hat.

Veröffentlicht unter Uncategorized

NABU Bundesvertretervesammlung am 4./5.11.2017 in Hannover

NABU fordert Kohle-Ausstiegsplan, Maßnahmen gegen Insektensterben und naturverträglichere LandwirtschaftHannover/Berlin

Der NABU hat die möglichen Koalitionspartner in Bund und Niedersachsen dazu aufgefordert, die Landwirtschaft deutlich nachhaltiger auszurichten und den Klimaschutz stärker voranzutreiben. Dazu müssten die Jamaika-Verhandler schnellstmöglich einen konkreten Ausstiegsplan aus der Kohle vorlegen, ein verbindliches Klimaschutzgesetz verabschieden und sich für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik einsetzen. Dies forderten rund 270 NABU-Delegierte, die am Wochenende zur NABU-Bundesvertreterversammlung in Hannover zusammenkamen.

Mit Blick auf die beginnende Weltklimakonferenz in Bonn erwartet der NABU klare Bekenntnisse der Jamaika-Verhandler. „Deutschland hat seine Vorreiterrolle im Klimaschutz längst verloren. Das muss sich wieder ändern. Unsere dreckigsten Braunkohlekraftwerke müssen schnell vom Netz, spätestens bis 2020“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Deutschland brauche zudem ein Sofortprogramm 2020 für den Klimaschutz, das die Emissionen auch im Verkehr und an Gebäuden deutlich senke. Bislang habe sich der deutsche Klimaschutz zu stark auf den Energiesektor konzentriert. Nach wie vor hängt Deutschland seinen internationalen Verpflichtungen massiv hinterher, der Ausstoß an Treibhausgasen stagniert auf hohem Niveau.

Für die Landwirtschaft forderten die NABU-Vertreter, die milliardenschweren EU-Subventionen so umzuschichten, dass Landwirte künftig stärker für ihre Leistungen für Natur und Artenvielfalt belohnt werden. „Angesichts der drohenden ökologischen Katastrophe des Insektensterbens sind alle Parteien gefordert, die Landwirtschaft wieder naturverträglicher auszurichten. Das Problem wurde zu lange verschlafen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Eine Studie hatte erst kürzlich nachgewiesen, dass in den vergangenen 27 Jahren die Biomasse von Fluginsekten in Nordwestdeutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen hat. NABU-Untersuchungen zeigen zudem, dass auch Vögel massiv unter dem Insektensterben leiden: In nur zwölf Jahren verlor Deutschland 15 Prozent seiner Vogelbrutpaare – fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten.

Der NABU fordert daher, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Agrarräumen zu stoppen. Dazu sei ein grundlegendes Umsteuern in der Agrarpolitik notwendig, das Prinzip „Wachse oder weiche“ müsse beendet und Fördergelder stärker an den Naturschutz gekoppelt werden, etwa mithilfe eines neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro. Auf Bundesebene müsse das Bundesprogramm Biologische Vielfalt auf 50 Millionen Euro erhöht und ein langfristiges bundesweites Insektenmonitoring aufgebaut werden. Zudem müsse der Einsatz von Pestiziden in Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten generell verboten werden, ebenso im Haus- und Kleingartenbereich sowie auf kommunalen Flächen.Der NABU-Landesvorsitzende, Dr. Holger Buschmann, verwies auf 70 Jahre erfolgreiche Naturschutzarbeit in Niedersachsen. Rund 95.000 NABU-Mitglieder setzen sich hier inzwischen für den Erhalt der Natur ein. In der Landespolitik sieht Dr. Buschmann jedoch Nachholbedarf und fordert von der künftigen Landesregierung mehr Geld für den Naturschutz. Deutschland und damit die für Naturschutz verantwortlichen Länder sähen derzeit mehreren EU-Vertragsverletzungsverfahren entgegen, da sowohl die Nitratgrenzwerte im Grundwasser überschritten werden als auch das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 nicht rechtzeitig umgesetzt wurde. „Viele der betroffenen Arten und Lebensräume befinden sich im freien Fall. Um den EU-Vertragsverletzungsverfahren entgegenzuwirken und wieder eine positive Entwicklung für unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlage einzuläuten, muss die neue Landesregierung den Naturschutz-Anteil im Landeshaushalt dringend aufstocken“, so Dr. Buschmann. Der Anteil solle von derzeit 0,25 Prozent auf zunächst 0,5 und schrittweise auf ein Prozent steigen

An alle Landesregierungen richten die Delegierten die Aufforderung, ihre Anstrengungen gegen Umweltkriminalität zu verstärken. Nach wie vor werden zahlreiche streng geschützte Arten wie Wolf, Luchs oder Greifvögel in Deutschland illegal getötet. Allein 2016 wurden über 1.000 Fälle von Greifvogelverfolgung gemeldet. Ein besonders prominenter Fall ereignete sich unlängst in Niedersachsen, als im Landkreis Stade ein weiblicher Seeadler erschossen im Nest gefunden wurde. Der NABU forderte die zuständigen Landesbehörden auf, Stellen für Umweltkriminalität einzurichten und Täter konsequenter zu ermitteln.

Quelle: NABU Bundesverband: Pressestelle

Auch der NABU Altkreis Münden war bei der BVV 2017 erneut vertreten

Veröffentlicht unter Uncategorized

Magerrasen statt Magermodell

Gut, ein oder zwei Tage längere Beweidung wäre möglich gewesen. Doch in dem Dreigestirn des Beweidungsteams wächst ein Lamm heran und da darf die Kost nicht zuuu mager sein. Sei´s drum: Zwei Weidedurchgänge auf der Kleinfläche im Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch sind geleistet und somit die Anforderung an uns diesbezüglich erfüllt. Das ging nur, weil einer gewissenhaft jeden Tag zur Kontrolle geradelt ist. Oder vielmehr einer von zweien. Somit geht unser dickes Dankeschön an Robert und Lena Schumacher, die sich belastbar einbringen um diese beiden Kleinodien nahe Göttingen zu erhalten (das heißt eben auch nach einem unerfreulichen Tag sich noch mal aufraffen und die Tierkontrolle leisten, auch bei Regen). Ein Naturschutzgebiet kommt nicht immer dadurch zustande, wenn man die Natur einfach gewähren lässt. Ist der Biotoptyp durch Menschenhand gemacht, heißt es diese Kulturlandschaft zu erhalten, die durch Nutzung entstanden ist. Das benötigt das Engagement einer ganzen Reihe von Menschen.

Wir suchen Menschen, die sich für dieses Naturschutzgebiet einsetzen wollen! Lena wird nächstes Jahr für ihren Master nach Hannover ziehen. Also falls Sie in der Nähe von Ossenfeld wohnen und sagen: Och, so im Wechsel mit Robert Schumacher sich verlässlich darum kümmern, dass die Tiere ihr Wasser haben, der Zaun in Ordnung ist, alle vollzählig wohlauf sind und der Akku genügend „Saft“ hat… das kann durchaus angenehm praktizierter Naturschutz sein, da mach ich mit! – dann melden Sie sich bitte bei uns:

info@nabu-muenden. de oder unter 05502/547071

Dieses „Tiersitting“ ist übrigens nötig, weil wir (die Tierhalter) uns im Nachbarlandkreis befinden und eine tägliche Kontrolle aufgrund der Distanz nicht möglich ist. Falls sie alternativ selber Tierhalter sind und sagen, das könnten auch ihre Tiere leisten… können Sie sich ebenfalls mit uns in Verbindung setzen. Die Beweidung unterliegt Auflagen des Landkreises – ist aber auch eine vergnügliche Art des angewandten Naturschutzes. Seltene Schmetterlinge, Käfer, Pflanzen sieht das Auge des Betrachters wahrlich nicht auf jeder Weide!

Sabine und Frank Zwolinski (mancher wird beim Namen stutzen… richtig, wir haben kürzlich geheiratet 😉 )

 

Veröffentlicht unter Uncategorized

Aktion Schwalbenfreundliches Haus

Liebe Leser,

am vergangenen Wochenende hatten wir vom NABU Altkreis Münden e.V. eine sehr erfreuliche Aktion, eine der Wenigen dieser Art in unserem „Raum“. Wir durften der Familie Schmidt in Reinhardshagen die Plakette und Urkunde für ein Schwalbenfreundliches Haus überreichen.

Gut, Reinhardshagen liegt schon in Hessen, aber das sehen wir gewiss nicht so eng, sondern freuen uns über die Liebe zu den Schwalben, die ja oft nicht selbstverständlich ist, leider. Familie Schmidt stellte sich uns als eine sehr Schwalben freundliche Familie dar und bestätigte uns, dass sie Schwalben toll finden und das sie auch garnicht so viel Krach und Dreck machen wie oft behauptet wird. Dafür bringen sie ja auch Glück, so heißt es zumindest und wir wünschen, dass es so bleibt und die Schwalben weiterhin dort ein Zu Hause finden.

Und wenn auch bei Ihnen Schwalben wohnen, für eine Urkunde und Plakette kann man sich hier bewerben:

Projekt Schwalbenfreundliches Haus

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit ,

well done – erster Beweidungsdurchgang Ossenfelder Bahndamm abgeschlossen

Neun Burenziegen räumen auf. Radikal. Heute wurde der erste Weidedurchgang auf dem Ossenfelder Bahndamm – unser orchideenreiches Pflegegebiet – abgeschlossen. Wie jedes Jahr zeigen wir hier einen Blick auf das Ergebnis. Ebenfalls wie jedes Jahr muss der hier sichtbare Talsohlenbereich im ersten Weidedurchgang ausgespart bleiben: Zu massiv ist hier der Colchicum-Bewuchs. Was auch sein Gutes hat 😉 Wir nennen das „Schmetterlingskorridor“, denn hier tummeln sich Falter und andere Insekten reichlich, wenn an den anderen Stellen durch die Beweidung die Blüten knapp werden. Im zweiten Weidedurchgang wird dann auch dieser Bereich „geputzt“.

Somit: Well done:

Unser Dank an Britta, Helene, Robert und Lena, die beim Abzäunen geholfen haben, während Frank die tiefenentspannten Ziegen zurück in den Solling brachte. Ziegen sind wie kleine Babys… das Schunkeln des Hängers lullt sie ein wie Gute-Nacht-Geschichten 😉

Veröffentlicht unter Uncategorized

Szenen einer Bahndammbeweidung

Im Sommerhalbjahr pflegen Schafe und Ziegen unser Pflegegebiet auf dem ehemaligen Bahndamm bei Ossenfeld, der heute ein Naturschutzgebiet ist. Diese Burenziegen stehen derzeit auf der größeren der beiden Flächen. Robert hat ein paar Szenen der Beweidung festgehalten:

Wenn Sie mich fragen: Bahndammkräuter schmecken besonders gut!

Freundlicherweise schneiden die NABU´s jeden Winter Büsche zurück. Daher können wir die frischen Triebe genießen! Wir mögen alles lieber als Gras. Gras ist einfach so…. fusselig langweilig!

Veröffentlicht unter Uncategorized